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Fragen und Antworten

Mündliche Frage Nr. 870

2. Dezember 2021 – Frage von A. Jerusalem an Ministerin KLINKENBERG zum Kompetenzzentrum

Wie sieht die Situation des Kompetenzzentrums aktuell aus?

Die nachfolgend veröffentlichte Frage und die Antwort entsprechen den hinterlegten Originalfassungen. Die endgültige Version ist im Bulletin für Interpellationen und Fragen (BIF) veröffentlicht. 

Frage von Andreas Jerusalem (SP):

Im September thematisierten wir bereits die Unterbringung des Kompetenzzentrums der DG, da deren Räumlichkeiten durch die Hochwasserkatastrophe vollständig zerstört wurden. 
Langfristig soll das Kompetenzzentrum an der Hochstraße angesiedelt werden. 
Da dieses Gebäude allerdings von Schwarzschimmel befallen ist und die Gesundheit der Mitarbeiter nicht gefährden werden soll, wurden sie übergangsweise im Home-Office oder in Räumlichkeiten am Kaperberg untergebracht.

Daher unsere Fragen, werte Frau Ministerin: 
-­ Wie sieht die Situation des Kompetenzzentrums aktuell aus?  
­- Wird in den Räumlichkeiten an der Hochstraße bereits gearbeitet? 
­- Wann kann das Kompetenzzentrum mit einem Umzug in Räumlichkeiten rechnen, in denen es langfristig untergebracht wird?


Antwort von Lydia Klinkenberg (ProDG), Ministerin für Unterricht, Ausbildung, Kinderbetreuung und Erwachsenenbildung:

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Kompetenzzentrum wird ab dem 6. Dezember über die Büroräumlichkeiten am Kaperberg 2-4 verfügen können. Vor dem Einzug mussten noch einige Renovierungsarbeiten erledigt werden, die sich aufgrund der hohen Auslastung der ostbelgischen Handwerker etwas verzögert haben.

Der Ankauf des Gebäudes an der Hochstraße soll noch in diesem Jahr erfolgen. Die notarielle Urkunde ist in Ausarbeitung, das notwendige Budget ist eingeplant. Die Miete, die die Deutschsprachige Gemeinschaft seit August zahlt, wird vom Kaufpreis abgezogen. Sobald der Kauf abgeschlossen ist, werden die notwendigen Renovierungsarbeiten zur Beseitigung der Ursachen der Feuchtigkeit und der dadurch entstandenen Schäden durchgeführt und die Räumlichkeiten in Ordnung gebracht. Im Idealfall werden diese Arbeiten bis Ostern abgeschlossen sein. Sollte sich herausstellen, dass Mehrarbeiten notwendig sind oder dass aufgrund der Flutkatastrophe nicht genügend Handwerker zur Verfügung stehen, können die Personalmitglieder des Kompetenzzentrums weiter in den Räumlichkeiten am Kaperberg bleiben.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

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