Veröffentlichung Tätigkeitsbericht der Sitzungsperioden 2024 und 2024-2025 Am Mittwoch, 10. September 2025 stellten Parlamentspräsidentin Patricia Creutz-Vilvoye sowie die Fraktionsvorsitzenden beziehungsweise deren Vertreter den Tätigkeitsbericht der Sitzungsperioden 2024 und 2024-2025 der Öffentlichkeit vor… Die Präsidentin erinnerte an den besonderen Beginn der Legislaturperiode: Zwölf Abgeordnete waren neu ins Parlament eingezogen, darunter viele Quereinsteiger_innen. Mit zwölf Frauen und dreizehn Männern sei das Parlament zudem nahezu paritätisch besetzt. Diese Vielfalt sei eine Bereicherung für die politische Arbeit, die so neue Impulse erhalte. Die Bilanz der Sitzungsperiode 2024-2025 zeige eine intensive parlamentarische Arbeit mit zahlreichen Sitzungen, Beschlüssen und Kontrollmomenten. Auch nach außen sei das Parlament offen: Zahlreiche Besuchergruppen nutzten die Gelegenheit, sich über seine Arbeit zu informieren. Ein besonderer Schwerpunkt habe auf der politischen Bildung gelegen – rund 1.860 Schülerinnen und Schüler besuchten das Haus, um Einblicke in die Demokratie zu bekommen. Auch der permanente Bürgerdialog sei inzwischen fest im politischen Alltag verankert. Nach Abschluss der sechsten Bürgerversammlung beginne bald die siebte Versammlung zum Thema „Senioren von morgen“. Parallel dazu engagiere sich das Parlament weiterhin in zahlreichen grenzüberschreitenden Initiativen und Gremien. Wie Freddy Cremer (ProDG) betonte, sei das PDG zwar ein nebenberufliches Parlament, dessen Aufgaben aber ebenso umfassend seien wie in anderen Parlamenten. Das hohe Arbeitsvolumen stelle eine Herausforderung dar, zugleich ermögliche der berufliche Hintergrund vieler Abgeordneter jedoch eine direkte Rückkopplung zur Bevölkerung. Fabienne Colling (ECOLO) berichtete von ihrem gelungenen Einstieg als Abgeordnete, bedauerte jedoch, dass die Regierung mitunter im Eilverfahren Entscheidungen durchsetze. Beeindruckt zeigte sie sich von den Initiativen im Bereich der politischen Bildung. Ein besonderes Anliegen von Steffi Pauels (CSP) sei es, Informationen aus dem Parlament noch direkter an die Bürgerinnen und Bürger heranzutragen. Gleichzeitig warnte sie vor der zunehmend rauen Debattenkultur in den sozialen Medien, bei der der Umgangston zunehmend an Schärfe gewinne. Auch Mechtilde Neuens (SP) blickte auf ein spannendes erstes Jahr im Parlament zurück. Besonders die Teilnahme am Bürgerdialog habe ihr den Einstieg in die Politik erleichtert. Sie verwies auf die neue Regelung, wonach auch Abgeordnete Themen in den Bürgerdialog einbringen können, und sprach sich dafür aus, dieses Beteiligungsinstrument auch auf kommunaler Ebene beispielsweise künftig noch stärker zu nutzen. Gerhard Löfgen (PFF) schließlich hob den respektvollen Umgang in den Ausschüssen hervor. Auch wenn die Sichtweisen der Fraktionen unterschiedlich waren, ginge es am Ende doch um das gemeinsame Ziel: das Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Zum Abschluss betonte Patricia Creutz-Vilvoye die Vielfalt des Parlaments und seine Rolle als lernende Institution. Das Parlament der DG sei mehr als Gesetzgebung und Kontrollarbeit: Es stehe für Dialog – mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit den Gemeinderäten, mit anderen Parlamenten im In- und Ausland und vielen weiteren Akteuren. Den Jahresbericht finden Sie links, unter "weiterführende Dokumente".
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