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Parlamentspräsidentin im EU-Parlament

Parlamentspräsidentin leitet die belgische Delegation bei der Europäischen Parlamentarischen Woche

Parlamentspräsidentin leitete die belgische Delegation bei der Europäischen Parlamentarischen Woche - Austausch mit Mario Draghi und Werbung für das Einstein-Teleskop

Parlamentspräsidentin leitet die belgische Delegation bei der Europäischen Parlamentarischen Woche

Vom 17.-18. Februar 2025 fand in Brüssel ein vom Europäischen Parlament und der polnischen EU-Ratspräsidentschaft ausgerichtetes Treffen von Abgeordneten der europäischen und nationalen Ebenen der Mitgliedstaaten statt. Ein zentraler Tagesordnungspunkt auf der Agenda war der Austausch mit Mario Draghi zu seinem Bericht zur Zukunft der Wettbewerbsfähigkeit der EU. Draghi unterstrich, dass angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen seine im September letzten Jahres vorgelegten Empfehlungen zu gemeinsamen Anstrengungen zur Förderung von Innovation, Dekarbonisierung der Industrie und Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit umso dringlicher geworden seien.

Patricia Creutz-Vilvoye, die die belgische Delegation bei diesem Treffen anführte, ergriff die Gelegenheit, vor den mehr als 500 Mitgliedern der nationalen Parlamente und des Europäischen Parlaments auf die Ausführungen des ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank zu reagieren. „Es wird Sie nicht überraschen, dass ich mich darüber freue, dass Sie in Ihrem Bericht betonen, die EU müsse nicht nur auf nationaler, sondern auch auf regionaler Ebene handeln, um Innovation zu fördern und wirtschaftliche Ungleichheiten zu reduzieren“, leitete die Parlamentspräsidentin ihr Statement ein. In der Konsequenz müssten die Regionen bei der Ausarbeitung von Maßnahmen für eine gemeinsam abgestimmte Strategie für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Bildung und Qualifizierung mit einbezogen werden. Es müsse gewährleistet werden, dass regionale Stakeholder Mitsprache bei der Verteilung von EU-Geldern und direkten Zugang zu Investitionspaketen erhielten. Darüber hinaus könnten gerade grenznahe Regionen Expertise aus der Praxis einbringen, wenn es um den Abbau von Hemmnissen und die Harmonisierung zwischen Mitgliedstaaten gehe.

Den nachfolgenden informellen Austausch mit belgischen Kollegen sowie Abgeordneten aus Deutschland und den Niederlanden nutzte Patricia Creutz-Vilvoye auch nochmals, um für die Ansiedlung des Einstein-Teleskops in unserer Grenzregion zu werben. „Gerade vor dem Hintergrund, dass Innovation und grenzüberschreitend vernetzte Forschung ganz oben auf die Prioritätenliste der EU gesetzt werden, sollten wir uns gemeinsam und auf allen Ebenen weiter dafür einsetzen.“ Dabei habe sie einerseits die enorme Schubkraft für Forschung und Beschäftigung des Projekts im Blick, andererseits verbinde sie damit auch eine positive Vision gemeinsam gestalteter europäischer Zukunft, gerade für die junge Generation. Um diesen übergreifenden Aspekt zu unterstreichen wäre „make next generation dream again!“ ein guter Slogan, so die Parlamentspräsidentin.

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