Auszeichnung Preise des Parlaments 2015 an Johannes Weber und Paul Schmitz 17. Dezember 2015 - Der Preis des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft für das Jahr 2015 war in den Bereichen Kunst und Kultur sowie Biographien ausgelobt. Am Montag bezeichnete die Jury aus Abgeordneten und Sachverständigen die Preisträger. Johannes Weber erhält den Preis für sein Werk „Scheunentore“. Paul Schmitz wird für seine Autobiographie „Kriegskind, die Suche nach meinem amerikanischen Vater“ ausgezeichnet. Die Träger des Preises des Parlaments 2015 stehen fest. Die Jury aus Abgeordneten und Sachverständigen einigte sich am Montag auf Johannes Weber für „Scheunentore“ und auf Paul Schmitz für „Kriegskind, die Suche nach meinem amerikanischen Vater“. Vorstellung der preisgekrönten Werke: Johannes Weber Scheunentore Portes de granges Fotografien von Johannes Weber Textbeiträge von Klaus-Dieter Klauser und Albert Moxhet Auszug aus Von Scheunen und ihren Toren: „Unscheinbare Scheunentore werden zum Thema einer künstlerischen Auseinandersetzung und rücken damit in den Vordergrund der Betrachtung und der Aufmerksamkeit. Scheunentore sind selten geworden und wie bei allen Dingen, die unserem Blickfeld zu entschwinden drohen, wendet sich unsere nostalgische Betrachtung diesen Dingen wieder zu. Den Dingen Aufmerksamkeit schenken, heißt, sie zu würdigen, sie aus dem Alltag zu nehmen und sie aus ihrer puren Funktionalität zu lösen.“ Paul Schmitz Kriegskind Die Suche nach meinem amerikanischen Vater Die Geschichte eines Kriegskindes - Paul Schmitz ist ein Kriegskind. Geboren 1945, Vater unbekannt. Seine Mutter liebte einen amerikanischen Soldaten, der in Sourbrodt (Belgien) stationiert war. Aus dieser Beziehung wurde Paul Schmitz geboren.Seinen Vater hat er nie gekannt. Erst 60 Jahre nach dem Krieg hat er den Mut gefunden, seine Identität zu erforschen und nach seinem Vater zu suchen. Die Recherchen dauerten fünf Jahre und endeten in den USA. Ein bewegendes Schicksal. Ein lesenswertes Buch. Die Preisverleihung findet am 4. März 2016 statt. Für das Jahr 2016 werden die Preise des Parlaments in den Bereichen Heimatgeschichte und Bibliotheks- und Archivwesen ausgeschrieben. Erstmals wird auch ein dritter Bereich ausgelobt, der ab sofort jährlich ausgerufen wird. Es handelt sich um den Bereich Staatswissenschaften, insbesondere Rechts-, Politik-, Finanz- und Verwaltungswissenschaften. Das Parlament will damit die wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung der Deutschsprachigen Gemeinschaft fördern. Der entsprechende Aufruf folgt im Januar.
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