Fragen und Antworten

Schriftliche Frage Nr. 155

01. Juli 2026 – Frage von Herr F. WERTZ an Herrn Minister FRANSSEN zur Vorbereitung auf ein Studium in französischer Sprache

Verfügt die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft über Zahlenmaterial, welches Auskunft über die Anzahl Studierender aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft im höheren Unterrichtswesen der Französischen Gemeinschaft gibt?

Die nachfolgend veröffentlichte Frage und die Antwort entsprechen den hinterlegten Originalfassungen. Die endgültige Version ist im Bulletin für Interpellationen und Fragen (BIF) veröffentlicht.


Frage von Frederik WERTZ (PFF), vom 28. Mai 2026:

Am 16. März 2026 wurde der Artikel Vorbereitungskurs: Lust auf ein Studium in französischer Sprache? auf der Webseite von Ostbelgielive publiziert. In diesem Artikel werden Interessierte an einem Studium in der Französischen Gemeinschaft (FG) auf die Möglichkeit eines Vorbereitungskurses Français sur objectifs universitaires hingewiesen. Dieser findet während einer Woche im Monat August statt und wird in Zusammenarbeit mit dem „Institut Supérieur des Langues Vivantes“ der Universität Lüttich angeboten. Neben der Vermittlung von Sprachkompetenzen stehen auch kulturelle Aktivitäten wie ein Theaterworkshop und ein Museumsbesuch auf dem Programm.

Dieser Intensivkurs reiht sich somit als optionales Modul in die bestehenden Konzept zum Erwerb der französischen Sprache in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ein – ein Konzept, das mit einer Exposition im Kindergartenalter beginnt und im Idealfall mit einem bestätigten Sprachniveau B1 in der dualen Ausbildung. B1+ im beruflich-technischen Bereich oder B2 im allgemeinbildenden Unterricht endet. 

Neben der sprachlichen Komponente ist auch die Universität Lüttich für die Deutschsprachige Gemeinschaft und ihre Einwohner ein strategischer Partner. Mit ihren 11 Fakultäten, verteilt auf 3 Städte und 4 Campusse, bietet die Universität 29.348 Studenten (Stand 2024/2025) die Möglichkeit, sich in ihrer Disziplin zu vertiefen und zu spezialisieren.

Trotz des vielfältigen Angebotes der Universität Lüttich scheinen zukünftige Studierende die Sprachbarriere als Hürde zu empfinden. Bereits im Jahr 2023 berichtete das Grenz-Echo darüber, dass viele Abiturientinnen und Abiturienten es sich nicht mehr zutrauen würden, das Studium in französischer Sprache zu absolvieren.

Aus diesem Grund sind Intensivkurse und Kontaktmöglichkeiten zu Universitäten im Inland äußerst wichtig, damit auch die spezifischen belgischen Begebenheiten, zum Beispiel im Bereich der Rechts- und Gesundheitswissenschaften, weiterhin an ostbelgische Studierende vermittelt werden können. Diese Kontakte und Möglichkeiten sind wiederum wichtige Schlüsselkomponenten zur Bekämpfung des Fachkräfte- und Arbeitskräftemangels, von dem auch Ostbelgien betroffen ist.

Erlauben Sie mir daher, werte Frau Parlamentspräsidentin, Herrn Minister Franssen folgende Fragen zu stellen:

1.    Verfügt die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft über Zahlenmaterial, welches Auskunft über die Anzahl Studierender aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft im höheren Unterrichtswesen der Französischen Gemeinschaft gibt?
2.    Wie beurteilen Sie, Herr Minister, die geografische und strategische Nähe der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur Universität Lüttich im Kontext der ostbelgischen Bildungspolitik?
3.    Inwiefern exisitert eine strukturelle Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft und den Bildungseinrichtungen im höheren Unterrichtswesen der Französischen Gemeinschaft zu Fragen der Pädagogik in Bezug auf den Erwerb und die Vermittlung von Französisch als Fremdsprache?
4.    Welche Maßnahmen möchte die Regierung ergreifen, um die Sichtbarkeit von Bildungseinrichtungen im höheren Unterrichtswesen der Französischen Gemeinschaft während des Prozesses der Berufswahlvorbereitung der Schülerinnen und Schüler in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu erhöhen?
5.    Durch welche Anpassungen der Rahmenplänen soll der Erwerb von Französischkompetenzen gefördert werden, sodass zukünftigen Studierenden der Einstieg in ein Studium in französischer Sprache erleichtert wird?


Antwort von Jérôme FRANSSEN (CSP), Minister für Unterricht, Ausbildung und Beschäftigung:

1.    Verfügt die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft über Zahlenmaterial, welches Auskunft über die Anzahl Studierender aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft im höheren Unterrichtswesen der Französischen Gemeinschaft gibt?

Das Ministerium der Französische Gemeinschaft hat der Verwaltung untenstehende Übersichten zur Anzahl Studierender mit Wohnsitz in der Deutschsprachigen Gemeinschaft und dementsprechender Einschreibung an einer Universität bzw. einer Hochschule in der Französischen Gemeinschaft zukommen lassen: 
(Quelle: STATSUP - Version von Juni 2026 und SATURN (für die Angaben des Studienjahres 2023-2024)

a.    Universitäten

Studienjahr 2024-2025 – Universitäten

Universitäten

1. Zyklus

2. Zyklus

3. Zyklus

Total

UCLouvain

63

39

2

104

ULB

14

10

1

25

ULiège

167

121

11

299

UMons

2

0

0

2

UNamur

13

2

0

15

Total

259

172

14

445


Studienjahr 2025-2026 – Universitäten

Universitäten

1. Zyklus

2. Zyklus

3. Zyklus

Total

UCLouvain

56

40

3

99

ULB

16

6

1

23

ULiège

182

114

13

309

UMons

2

0

0

2

UNamur

19

0

0

19

Total

275

160

17

452

 

 

 

 

 

 

 

b.    Hochschulen

Studienjahr 2024-2025 – Hochschulen

Das Ministerium der Französischen Gemeinschaft Belgiens weist darauf hin, dass die Datenlage unvollständig ist: Für die Gesamtheit der Studierenden fehlen etwa 13 % der Daten. Hintergrund ist, dass einige Hochschulen in der Französischen Gemeinschaft noch nicht an das neue Datensystem angebunden sind. 


Studienjahr 2025-2026 – Hochschulen

Das Ministerium der Französischen Gemeinschaft teilte mit, dass für das Studienjahr 2025–2026 im System SIEL-SUP und folglich auch in STATSUP weiterhin zu viele Daten fehlen. Vor diesem Hintergrund wurden für das Studienjahr 2025-2026 keine Daten übermittelt. 

c.    Kunsthochschulen

Studienjahr 2024-2025 – Kunsthochschulen

Das Ministerium der Französischen Gemeinschaft Belgiens weist darauf hin, dass die Datenlage unvollständig ist: Für die Gesamtheit der Studierenden fehlen etwa 16 % der Daten. Hintergrund ist, dass einige Kunsthochschulen in der Französischen Gemeinschaft noch nicht an das neue Datensystem angebunden sind.

 

kurzer Zyklus

Langer Typ -
1. Zyklus

Langer Typ -
2. Zyklus

Total

Total Kunsthochschulen

3

15

6

24


Studienjahr 2025-2026 – Kunsthochschulen

Das Ministerium der Französischen Gemeinschaft teilte mit, dass für das Studienjahr 2025–2026 im System SIEL-SUP und folglich auch in STATSUP weiterhin zu viele Daten fehlen. Vor diesem Hintergrund wurden für das Studienjahr 2025-2026 keine Daten übermittelt. 

2.    Wie beurteilen Sie, Herr Minister, die geografische und strategische Nähe der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur Universität Lüttich im Kontext der ostbelgischen Bildungspolitik?

Die Deutschsprachige Gemeinschaft liegt geografisch und strategisch nahe an der Universität Lüttich. Das ist ein großer Vorteil, weil dadurch der Zugang zu vielen Studienangeboten einfacher und die Zusammenarbeit gestärkt wird. Gerade für eine kleine Region wie Ostbelgien ist es wichtig, bestehende Hochschulen in der Umgebung nutzen zu können, um den Studierenden gute Perspektiven zu bieten. Gleichzeitig ergänzt diese Nähe zum Hochschulstandort Lüttich, aber auch zu anderen Standorten in der Euregio Maas-Rhein, die eigene Bildungspolitik sinnvoll: Sie verbindet die regionale Identität mit einer internationalen Ausrichtung und macht den Bildungsstandort insgesamt attraktiver.

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen der Französischen Gemeinschaft besitzt darüber hinaus auch eine Bedeutung für die Fachkräftesicherung und die Vernetzung zwischen Ostbelgien und dem Hochschulstandort Lüttich. In diesem Zusammenhang wurden in den vergangenen Jahren gezielt Kooperationen mit Hochschulen des Lütticher Hochschulraums aufgebaut bzw. vertieft. Zu nennen sind insbesondere die Kooperation mit der HEC Liège, die mittlerweile auf sieben akademische Jahre Zusammenarbeit zurückblickt und deren aktuelles Kooperationsabkommen für den Zeitraum 2025–2028 gilt, sowie die Kooperation mit HELMo-Gramme, die aktuell ihr drittes akademisches Jahr abschließt und ab dem akademischen Jahr 2026–2027 im Rahmen eines erneuerten Dreijahresabkommens fortgeführt werden soll. Ziel dieser Kooperationen ist es unter anderem, Studierende mit ostbelgischen Unternehmen in Kontakt zu bringen, Praktika und Abschlussarbeiten in ostbelgischen Betrieben zu fördern sowie die Beziehungen zwischen Hochschulen, Studierenden und der ostbelgischen Wirtschaft zu stärken

3.    Inwiefern existiert eine strukturelle Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft und den Bildungseinrichtungen im höheren Unterrichtswesen der Französischen Gemeinschaft zu Fragen der Pädagogik in Bezug auf den Erwerb und die Vermittlung von Französisch als Fremdsprache?

Eine strukturelle Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft und Einrichtungen des höheren Bildungswesens in der Französischen Gemeinschaft zu Fragen der Pädagogik in Bezug auf den Erwerb und die Vermittlung von Französisch als Fremdsprache erfolgt im Rahmen bestehender Kooperationsabkommen sowie im Kontext der Auftragsvergabe beispielsweise im Kontext öffentlicher Ausschreibungen. 

Seit vielen Jahren bestehen im Bildungsbereich Zusammenarbeitsabkommen zwischen der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Autonomen Hochschule Ostbelgien und der Universität Lüttich, die regelmäßig aktualisiert werden In diesem Zusammenhang hat das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft zur Finalisierung des Zusatzabkommens Nr. 1 A zum Kooperationsabkommen vom 22. August 2023 beigetragen, das im Frühjahr 2026 abgeschlossen wurde. Dieses Zusatzabkommen regelt insbesondere die Zusammenarbeit der Autonomen Hochschule Ostbelgien im Bereich der fachbezogenen Lehrerausbildung (CAP+) mit der ULiège.

Unabhängig davon ist im vorgenannten Kooperationsabkommen vom 22. August 2023 auch die allgemeine Zusammenarbeit im Bereich des Sprachunterrichts verankert.

Im Rahmen von öffentlichen Ausschreibungen arbeitet das Ministerium im Rahmen der Sprachförderung mit Universitäten zusammen. So hat die ULiège in den letzten Jahren insbesondere Angebote zur Erstellung der DELF-Bildungsberichte eingereicht. Bei der zuletzt durchgeführten Ausschreibung hat sich nur die UCLouvain beworben und den Zuschlag erhalten. In diesem Kontext übernimmt die UCLouvain – administrativ unterstützt durch das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft – die Analyse der DELF-Ergebnisse. 

Darüber hinaus arbeitet das Ministerium punktuell mit Universitäten an weiteren Projekten zusammen, wie beispielsweise am Vorbereitungskurs für zukünftige Studien in französischer Sprache, der in Zusammenarbeit mit dem Institut supérieur des langues vivantes (ISLV) der Universität Lüttich durchgeführt wird.

4.    Welche Maßnahmen möchte die Regierung ergreifen, um die Sichtbarkeit von Bildungseinrichtungen im höheren Unterrichtswesen der Französischen 
Gemeinschaft während des Prozesses der Berufswahlvorbereitung der Schülerinnen und Schüler in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu erhöhen?

Die Regierung verfolgt das Ziel, die Sichtbarkeit von Bildungsangeboten im Bereich des höheren Unterrichtswesens – einschließlich der Einrichtungen der Französischen Gemeinschaft – im Rahmen der Berufswahlvorbereitung gezielt zu stärken. In diesem Zusammenhang sollen Informationen über Studienmöglichkeiten frühzeitig, transparent und niederschwellig zugänglich gemacht werden, beispielsweise durch Informationsveranstaltungen (Beispiel jährlicher Studien-Info-Abend des Königlichen Athenäums Eupen), Kooperationen zwischen Schulen und Hochschulen sowie durch digitale Orientierungsplattformen (Berufsorientierung des Arbeitsamts: Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens - Studium: Überblick und Orientierung – Studieren in Belgien - petit-guide-pratique-5f0873f00df27.pdf). 

Gleichzeitig ist der Regierung wichtig zu betonen, dass die Berufswahlorientierung junger Menschen breit und ergebnisoffen gestaltet wird. Schülerinnen und Schüler sollen einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Bildungs- und Berufswege erhalten – dazu zählen neben Hochschulstudiengängen auch duale Ausbildungen, berufliche Qualifizierungsangebote sowie Studienmöglichkeiten in anderen Gemeinschaften und Regionen. Das Arbeitsamt bietet in seiner Funktion als Referenzzentrum der Berufswahlorientierung der DG den Schulen unterschiedliche Angebote an. Dazu gehören unter anderem die Themenworkshops im 6. Sekundarschuljahr, spezifische Informationsabende sowie Workshops zur Berufszielfindung und Selbstreflexion. 

Die Sensibilisierung für die Angebote der Französischen Gemeinschaft stellt somit einen zentralen Baustein innerhalb eines ganzheitlichen Ansatzes dar, der darauf abzielt, individuelle Interessen und Talente bestmöglich zu fördern und fundierte, selbstbestimmte Entscheidungen für den weiteren Bildungs- und Berufsweg zu ermöglichen.

Neben den klassischen Bildungskooperationen bestehen, wie in Frage 2 beschrieben, Partnerschaften mit den Hochschulen HEC Liège und HELMo-Gramme mit Bezug zur Fachkräftesicherung und zur Vernetzung von Studierenden mit ostbelgischen Unternehmen. Die Vereinbarungen sehen unter anderem Unternehmensbesuche, Kontakte zu ostbelgischen Arbeitgebern, Praktika, Themen für Abschlussarbeiten sowie weitere Formen der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen vor. Hierzu zählen beispielsweise die Studenten-Rallye Ostbelgien sowie Unternehmensbesuche, die gezielt in Lehrveranstaltungen integriert werden, um Studierenden konkrete Einblicke in ostbelgische Unternehmen und Berufsperspektiven zu ermöglichen.

Die Zusammenarbeit wirkt dabei in beide Richtungen. Einerseits erhalten ostbelgische Unternehmen die Möglichkeit, sich Studierenden als potenzielle Arbeitgeber vorzustellen und frühzeitig Kontakte zu künftigen Fachkräften aufzubauen. Andererseits profitieren die Hochschulen von einer höheren Sichtbarkeit ihrer Studienangebote in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. So wurde im Rahmen der Zusammenarbeit mit HELMo-Gramme beispielsweise der Kontakt zwischen der Direktion der Masterstudiengänge und der Direktion des Königlichen Athenäums Eupen hergestellt. Hintergrund war das Interesse von HELMo-Gramme, sich an dem Informationsabend für Abiturientinnen und Abiturienten zu beteiligen, bei dem verschiedene Studienmöglichkeiten vorgestellt werden. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass die Kooperationen nicht nur der Fachkräftesicherung dienen, sondern auch dazu beitragen, Studienangebote der Hochschulen der Französischen Gemeinschaft in der Deutschsprachigen Gemeinschaft sichtbarer zu machen.

5.    Durch welche Anpassungen der Rahmenpläne soll der Erwerb von Französischkompetenzen gefördert werden, sodass zukünftigen Studierenden der Einstieg in ein Studium in französischer Sprache erleichtert wird?

Die Deutschsprachige Gemeinschaft modernisiert derzeit ihre Rahmenpläne für die Primar- und Sekundarschule sowie die Entwicklungsziele für den Kindergarten. Ziel ist es, eine kohärente und zeitgemäße Struktur zu schaffen, die den Kompetenzerwerb der Schüler ganzheitlich abbildet. Grundlage bilden aktuelle Erkenntnisse, die Vorgaben des Europäischen Rates, Empfehlungen der OECD sowie die spezifischen Gegebenheiten und Bedürfnisse des Bildungswesens in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Die Überarbeitung zielt insbesondere auf eine fachliche Aktualisierung, eine klarere Priorisierung und eine stärkere Praxisorientierung der zu fördernden Schülerkompetenzen im Laufe ihrer Schullaufbahn ab: Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende zentrale Entwicklungen:

•    ein durchgängiger Kompetenzaufbau vom Kindergarten bis zum Abitur;
•    eine stärkere und verpflichtende Förderung heute und in Zukunft benötigter Kompetenzen.

Ein ausdrückliches Ziel ist dabei nicht die Ausweitung der Inhalte. Vielmehr sollen Schwerpunkte klarer definiert und eine Überfrachtung des Rahmenplans vermieden werden. 

In diesem Kontext werden auch die Kompetenzen in Französisch erste Fremdsprache im Sinne eines durchgängigen Kompetenzaufbaus vom Kindergarten bis zum Abitur überprüft, weiter präzisiert und aufeinander abgestimmt. Ziel ist es, die von der Deutschsprachigen Gemeinschaft festgelegten Kompetenzniveaus gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) bestmöglich zu erreichen und zu festigen. 

Darüber hinaus soll der neue Rahmenplan, der auch den Bereich Französisch erste Fremdsprache (FLE), auf einer digitalen Plattform bereitgestellt und durch fakultative Unterstützungsangebote ergänzt werden. 

 

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