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Großregion

40 Jahre IPR

Jubiläum für den Interregionalen Parlamentarierrat der Großregion: 40 Jahre parlamentarischer Austausch zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

40 Jahre IPR

Die Konvention über die Gründung eines Interregionalen Parlamentarier-Rates (IPR) wurde am 17. Februar 1986, also heute genau vor 40 Jahren, feierlich in Metz unterzeichnet. Der IPR ist die beratende parlamentarische Versammlung der Großregion, die sich aus folgenden Teilregionen zusammensetzt: Saarland und Rheinland-Pfalz in Deutschland, Grand Est (Lothringen) in Frankreich, das Großherzogtum Luxemburg sowie in Belgien die Wallonie, die Föderation Wallonie-Brüssel und die Deutschsprachige Gemeinschaft. Das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist im IPR derzeit durch Parlamentspräsidentin Patricia Creutz-Vilvoye und Liesa Scholzen als effektive Mitglieder und durch Ewald Gangolf und Steffi Pauls als Ersatzmitglieder vertreten.

Im IPR treffen sich die Parlamentarier aus den Partnerregionen, um über die Probleme, mit denen die Bürger, die Unternehmen und die Behörden in den Grenzregionen konfrontiert sind, zu beraten und entsprechende Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Diese Lösungsvorschläge werden in Form von Empfehlungen an die Regierungen der Teilregionen und, je nach Thema, auch an die Nationalregierungen und die Europäische Union weitergeleitet. 

In den vergangenen 40 Jahren hat der IPR eine Vielzahl von Empfehlungen verabschiedet. Dabei ging es um Themen wie die Verbesserung des grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehrs, die gemeinsame Bekämpfung von Tierseuchen (Schweinepest), die grenzüberschreitende Anerkennung von Diplomen und Ausbildungen, die Förderung der Mehrsprachigkeit, die Koordination von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei im Grenzraum sowie zuletzt im Oktober 2025 um die Aufhebung der von einigen Ländern wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen.  

Das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat für das erste Halbjahr 2026 den Vorsitz des IPR übernommen. Um das 40jährige Jubiläum zu begehen, wurde ein kurzes Video mit Grußbotschaften der Parlamentspräsidenten aus den Partnerregionen erstellt, das Video finden Sie hier.

Am 27. März 2026 wird das Parlament im Übrigen im Kloster Heidberg in Eupen ein Kolloquium zum Thema „Grenzüberschreitende Herausforderungen des Arbeitsmarkts in der Großregion“ organisieren, bei dem es schwerpunktmäßig um den Abbau von Hemmnissen auf dem Arbeitsmarkt und um die Entwicklung gemeinsamer Strategien zur Bekämpfung des Fachkräftemangels gehen wird.

 

 

 

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Blick auf das Parlament der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien

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